1869

Paul Grohmann

LANGKOFEL

3.181 mt.

Normalweg (III+)

Der Berg:

Der Langkofel kann ohne weiteres als Wahrzeichen von Gröden betrachtet werden. Ein Dolomitenmassiv wie aus einer anderen Welt. Zum einen steht der mächtige Langkofel mit seinem massigen Felsaufbau da wie ein Fels in der Brandung. Zum anderen ist er umgeben von schlanken Zinnen wie der Fünffingerspitze dem Innerkoflerturm oder dem Zahnkofel. Abgerundet wird dieses wilde und atemberaubend schöne Massiv von der Grohmannspitze, dem Plattkofel und zahlreichen weiteren lohnenden Klettertürmen wie etwa dem Salamiturm. Wer sich in das Herz dieses Massivs begibt, taucht ein in eine Märchenwelt aus Fels. Nur wenige Schritte vom Massentourismus des Sellajochs und den rings um den Langkofel verteilten Luxushütten, die schon lange nicht mehr die Bezeichnung "Hütte" verdient hätten. Auf all diesen Wahnsinn schaut man vom Gipfel dieses einzigartigen Berges hinunter und wird sich Fragen ob all es all das wirklich brauchen würde. Die Natur hat diesem Flecken Erde ja eigentlich schon alles gegeben.​

Die Tour:

Wir treffen uns auf dem Parkplatz des Sellajochhauses unterhalb des Sellajochs. Alternativ kann auch eine Übernachtung auf der Toni Demetz Hütte in Betracht gezogen werden um diese lange und anstrengende Tour mehr genießen zu können. Sind wir auf die Bahn angewiesen, ist zügiges Klettern und gute Kondition angesagt. Hinter der Toni Demetz Hütte beginnt nach einem kurzen Abstieg das Fassaner Band. Ab hier wird für die nächsten 6-8 Stunden im Seil geklettert. Konzentriert steigen wir über das Band entlang von einigen kürzeren Kletterstellen bis zum großen Kessel mit den Gletscherresten des Langkofel. Links der berüchtigten Eisrinne klettern wir über eine Felsrippe bis zur nächsten Scharte und erreichen das Amphitheater. Hier stoßen wir erst auf den eigentlichen Weg der Erstbesteigung von Paul Grohmann, der heutzutage aufgrund der Steinschlaggefahr nicht mehr geklettert wird. Weiter über die Führerrinne erreichen wir die grüne Biwakschachtel. Dahinter befindet sich die Schlüsselstelle der Route hinauf auf den gelben Turm. Haben wir auch diese gemeistert, folgen wir noch ein Stück dem Grat und stehen nach ca. 4 Stunden auf dem Gipfel. Der Abstieg erfolgt in etwa entlang der Aufstiegsroute, wobei ein einigen Stallen abgeseilt wird. Für den Abstieg werden wir in etwa gleich lange brauchen wie für den Aufstieg.

Mein Angebot:

Charakter der Tour

Alpine Klettertour in einem abgeschiedenen und wilden Ambiente

einer der schwierigsten Dreitausender der Dolomiten

schwierige Wegfindung

Viel loses Geröll und Steine

Ein exklusiver Gipfel

einer der spannendsten Normalwege der Dolomiten

Fakten

Ort:

Langkofelgruppe

Teilnehmer:

1 - 2 Personen

Preis:

1 Person: 480.- €

2 Personen: 300.- €

Einfach ganz unverbindlich eine Anfrage stellen

Anforderungen

Gesamtanforderungen:

Kondition:

Technik:

Dauer:

1 Tag

ca. 10 Stunden

Voraussetzungen

Sicherheitsrelevant:

- Klettern im III. Grad

- Trittsicherheit auch auf losem Geröll

Genussrelevant:

- Schwindelfreiheit

- sehr gute Kondition für einen langen Klettertag mit anstrengendem Auf- und Abstieg

Leistungen

Diese Leistungen sind im Preis dabei:

- Gesamte Organisation und Führung durch einen staatlich geprüften Bergführer

- Kostenlose Leihausrüstung

- Alle Spesen für den Bergführer

Zusatzkosten für die Teilnehmer:

- Transfers vom und zum Treffpunkt

- Ticket für die Seilbahn

- evtl. Übernachtung auf der Toni Demetz Hütte

Treffpunkt

Parkplatz Sellajoch Haus

Das Programm:

Treffpunkt zu einem ausgemachten Zeitpunkt entweder:

- am Parkplatz des Sellajochhauses unterhalb des Sellajochs

- oder auf der Toni Demetz Hütte

Kurzer Ausrüstungscheck und dann starten wir in Richtung Einstieg am Fassaner Band.

Zu Fuß vom Sellajoch ca. 1.5 Stunden. Ab der Toni Demetz Hütte 10 Minuten.

Wir seilen uns an und klettern in spannendem, kurzweiligem und wunderschönen Gelände entlang des Normalweges auf den Langkofel. Bekannte Kletterpassagen wie das Fassaner Band, Langkofelgletscher, die Eisrinne, das Amphitheater, die Führerrinne, den Pyramidenturm sowie den gelben Turm lasen wir nacheinander hinter uns.

Zum Schluss geht es noch über einen schönen Grat bis zum Gipfel.

Nach einer Gipfelrast auf dem schönen und überraschend großen Gipfel beginnen wir mit dem Abstieg. Es sind auch zahlreiche Abseilstellen dabei.

In Summe werden wir für den Abstieg in etwa gleich lange brauchen wie für den Aufstieg.

Zurück an der Toni Demetz Hütte hoffen wir, dass wir schnell genug waren, um noch die letzte Talfahrt mit der Bahn zu schaffen. Sonst warten noch einmal gut 400 Höhenmeter unschwieriger aber anstrengender Abstieg auf uns.

Dauer der Tour in etwa 7-8 Stunden.

Die Geschichte der Erstbesteigung:

Dem Wiener Alpinisten Paul Grohmann gelang es am 13. August 1869 eine Route hinauf auf den Gipfel des Langkofel zu finden. Seine Linie, die von den Cunfinböden aus ins Langkofelkar  und von dort aus weiter über eine steinschlaggefährdete Rinne in das Amphitheater führt, wird im unteren Teil heute nicht mehr geklettert. Der obere Teil der Route ab dem Amphitheater bis hinauf zum Gipfel verläuft noch in etwa entlang der originalen Route. Im unteren Teil wird über das Fassaner Band, vorbei am Gletscher und der Eisrinne geklettert.

Diese Tour buchen

vertical_on_transparent_by_logaster (2)_

Andreas Brunner Georg Plattner Str. 12  39040 Feldthurns

  • Weiß Instagram Icon