1879

Michl Innerkofler, Georg Ploner

WESTLICHE ZINNE

2.973 mt.

Normalweg (III+)

Der Berg:

Bekannt ist die Westliche Zinne unter Alpinisten vor allem wegen ihrer stark überhängenden Nordwand. Einem der größten Dächer in den Alpen. Der Normalweg auf die Westliche Zinne stellt ebenfalls ein sehr lohnendes Ziel dar. Zum einen ist der Andrang wesentlich geringer als an ihrem um wenige Meter höheren Nachbarsgipfel, der Großen Zinne, zum anderen bietet auch dieser Anstieg einen schönen Mix aus einfacher Kletterei, schwieriger Wegfindung und dazwischen immer wieder einfachere Gehpassagen. Was für die Große Zinne gilt, gilt auch für die Westliche Zinne: An ihren Wänden wurde Alpingeschichte geschrieben. Die Meilensteine des Alpinkletterns wurden mehrfach verschoben und sogar durch das lange Zeit für unmöglich gehaltene große und über 40 Meter ausladende Dach inmitten der Nordwand führt mit der Pan Aroma eine Freikletterroute von Alexander Huber (XI-). Der Umstand, dass die Westliche Zinne um wenige Meter kleiner ist als die Große Zinne, haben dafür gesorgt, dass ihre Erstbegehung erst ganze 10 Jahre später erfolgte.

Die Tour:

Ausgangspunkt für diese wunderbare Kletterroute ist der Parkplatz der Auronzohütte oberhalb von Misurina. Zunächst geht es ein kurzes Stück unterhalb der Südflanke entlang, bis wir über einen Steig im Zickzack über die Geröllfelder zum Einstieg aufsteigen. Zunächst geht es vom Einstieg über eine Rinne teils im Schutt, teils in einfacher Kletterei nach oben. Es folgt ein Stück einfacheres Gehgelände bis an die Felswand, wo sich der Weiterweg aufsteilt. Im III Grad geht es über die Wand hinweg, gefolgt von einer kurzen Querung in eine Schlucht. An ihrem Ende wartet ein Kamin (III+), der aufs Ringband führt. Das Ringband wird ein Stück nach links gequert und anschließend die Gipfelwand in Angriff genommen. In reiner Kletterei, die nie über die bisher zu meisternden Schwierigkeiten hinausreicht geht es bis auf den Gipfel.

Mein Angebot:

Charakter der Tour

Alpine Klettertour in einem traumhaften Ambiente

Klettern am Wahrzeichen der Dolomiten

schwierige Wegfindung

loses Geröll und Steine

eine spannender Normalweg in den Dolomiten

kurzer Zustieg

Auf den Spuren der Pioniere der Alpingeschichte

Fakten

Ort:

Sextner Dolomiten

Teilnehmer:

1 - 2 Personen

Preis:

1 Person: 400.- €

2 Personen: 260.- €

Einfach ganz unverbindlich eine Anfrage stellen

Anforderungen

Gesamtanforderungen:

Kondition:

Technik:

Dauer:

1 Tag

ca. 8 Stunden

Voraussetzungen

Sicherheitsrelevant:

- Klettern im III. Grad

- Trittsicherheit auch auf losem Geröll

Genussrelevant:

- Schwindelfreiheit

Leistungen

Diese Leistungen sind im Preis dabei:

- Gesamte Organisation und Führung durch einen staatlich geprüften Bergführer

- Kostenlose Leihausrüstung

- Alle Spesen für den Bergführer

Zusatzkosten für die Teilnehmer:

- Transfers vom und zum Treffpunkt

- Parkgebühr an der Auronzohütte

Treffpunkt

Parkplatz Dürrensee

Das Programm:

Treffpunkt zu einem ausgemachten Zeitpunkt beim Parkplatz am Dürrensee.

Wir fahren gemeinsam zur Auronzohütte (Maut ca. 30.-€).

Kurzer Ausrüstungscheck und dann starten wir in Richtung Einstiegsrinne.

Wir seilen uns an und klettern in kurzweiligem Gelände entlang des Normalweges auf die Westliche Zinne. Schöne Kletterpassagen wechseln sich mit einfacherem Gehgelände ab und sorgen für einen schönen Mix.

Nach etwa 3-4 Stunden Kletterzeit erreichen wir den Gipfel.

Die Aussicht vom Gipfel und vor allem der Anblick der Großen Zinne, aus einem Blickwinkel, wie er nur den wenigsten vorbehalten ist, sind beeindruckend..

Am kurzen Seil und über einige Abseilstellen gelangen wir wieder an den Fuß der Westlichen Zinne und zurück zum Ausgangspunkt an der Auronzohütte.

Dauer der gesamten Tour in etwa 8 - 9 Stunden.

Die Geschichte der Erstbesteigung:

Die Westliche Zinne galt durch ihre geringere Höhe als weniger erstrebenswertes Ziel als ihr größerer Nachbar. So kam es, dass erst 10 Jahre nach der Erstbegehung an der großen Zinne die beiden Alpinisten Luigi Orsolina und Gustav Gröger einen Versuch unternahmen. Im August 1879 kamen sie bis zu einem Felszacken in der Südflanke, den sie im Nebel irrtümlicherweise für den Gipfel hielten. Wenige Tage später, am 21. August desselben Jahres, konnten Michel Innerkofler, ein Vetter von Franz Innerkofler, sowie Georg Ploner, Wirt in Schluderbach, den höchsten Punkt erreichen und den Irrtum aufklären.

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Andreas Brunner Georg Plattner Str. 12  39040 Feldthurns

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